Projekte in Umsetzung

Neubau des Gründerzentrums "LINK"

Ansichten des neuen Gebäudes an der Kiem-Pauli-Straße
Ansichten des neuen Gebäudes an der Kiem-Pauli-Straße

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert einen gemeinsamen niederbayerischen Antrag für ein Gründerzentrum und Netzwerkaktivitäten im Bereich Digitalisierung an den Hochschulstandorten Passau, Landshut und Deggendorf. Neben Gebäuden sollen durch ein tragfähiges Netzwerk für Existenzgründer und etablierte Unternehmen individuelle Standortvorteile im Bereich Digitalisierung entwickelt beziehungsweise ausgebaut werden. Diese Netzwerkaktivitäten werden in Landshut über den LINK Landshuter Innovations- und Kreativzentrum e.V. abgewickelt.
LINK e.V. wird im Wesentlichen getragen von Stadt und Landkreis Landshut sowie der Hochschule Landshut.

In der Nähe der Hochschule Landshut, an der Kiem-Pauli-Straße 8, entsteht bis Anfang 2020 ein dreigeschossiges, modernes, flexibles Gebäude mit vielen Services. Das neue Gründerzentrum Landshut ist eine Anlaufstelle für Startups, Gründer und Kreative aus der Region. Im Gebäude entstehen Besprechungsräume und 17 Büros. Gründercafé und Co-Workingzone bilden im Eingang den Kern des Bauwerks. Dort können auch Büroräume angemietet werden, Ansprechpartner ist Philipp Landerer, landerer@link-landshut.de, Mobil +49 163 6372989.

Weitere Informationen unter www.link-landshut.de

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Zeitplan:

Februar 2017: Beginn der Planung nach Vergabe der Objektplanung im VgV-Verfahren
Weitere Vergaben an Fachplanungen Freianlagen, Versorgungs-, Elektrotechnik, Brandschutz, usw.

Juli 2017: Vorstellung der Vorentwurfsplanung im Bausenat, Beschluss: Zustimmung zum Vorentwurf

November 2017: Vorstellung der Entwurfsplanung im Bausenat, Beschluss: Zustimmung zum Entwurf

Mitte Januar 2018: Einreichung des Förderantrags;  Einreichung der Genehmigungsplanung

Mai 2018: Genehmigung erteilt

April 2018: Entscheid zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn

August 2018: Zuwendungsbescheid Bewilligung Förderung gem. Art. 23 und 44 der BayHO des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Energie und Technologie

Der Baubeginn erfolgte im August 2018. Einen Videobeitrag zum Spatenstich finden Sie hier.

Der Rohbau ist abgeschlossen. Seit Ende April 2019 laufen die Arbeiten zum Innenausbau. Im August erfolgten die  Außenputzarbeiten.

Städtebauliche Situation:

Der Neubau des Gründerzentrums erfolgt auf dem Grundstück der Stadt Landshut im Gewerbegebiet Schönbrunn. Städtebaulich schließt der parallel zur Straße angeordnete Baukörper das Gewerbegebiet zur Wohnbebauung im Norden ab. Die Erschließung des Geländes erfolgt über die Kiem-Pauli-Straße. Stellplätze sind südlich vor dem Gebäude angeordnet. Eine Anfahrt im Westen ermöglicht die Anlieferung über die Westseite des Gebäudes. Im Osten ist eine etwaige Erweiterung möglich.

Kennzahlen:

Gebäudeabmessungen
Länge Baukörper: 45,73m
Breite Baukörper: 16,73m
Grundstücksfläche: 2589,6 m²
Nutzfläche (HNF): ca. 1.347 m²
Bruttorauminhalt: ca. 9.696 m³

Der Innenraum:

Der dreigeschossige Baukörper gliedert sich in einen öffentlicheren Bereich im Erdgeschoss mit Café, Besprechungsräumen, Konferenzraum und einem Büroraum. Räume wie Sanitärbereich, Küchen für das Café, Haustechnik- und Serverräume werden im Nord-Westen gebündelt. An den Stirnseiten des Gebäudes befinden sich südlich die beiden Treppenhäuser, die den Zugang zu den Büros in den zwei Obergeschossen ermöglichen. Ein Aufzug ist im Nord-Osten des Gebäudes gegenüber des Treppenhauses angeordnet.
In den Obergeschossen befinden sich 17 Büroräume von rund 24 bis 71m² sowie das Gründer-Labor im 2. Obergeschoss von rund 95m², ausgestattet mit einer Lötstelle und Arbeitstischen, um schnell und kostengünstig Ideen auszuprobieren und zu testen. Die Büros sind individuell vermietbar.
In der Mittelachse befinden sich die Erschließung sowie eine Co-Working-Zone zum gemeinschaftlichen Arbeiten und Kommunikation für den „informellen“ Austausch, der bei Gründerzentren besonders wichtig ist.

Das Gebäude ist barrierefrei, verfügt über einen Aufzug und eine behindertengerechte Toilette im Erdgeschoss. Der Eingangs- und Cafébereich ist öffentlich, die oberen Geschosse sind beschränkt über eine Zugangskontrolle zugänglich.

Konstruktion:
Die Fassadengliederung ergibt sich aus der Büronutzung. Die resultierende Anordnung der Fenster ergibt ein geordnetes, wohlproportioniertes Erscheinungsbild. Gleichgroße Holz-Aluminiumfenster mit quadratischer Verglasung sowie außenliegendem, textilen Sonnenschutz gewähren den Bezug zwischen Innen- und Außenraum. Die Lüftung der Büros erfolgt über eine Lüftungsanlage. Diese befindet sich auf dem extensiv begrünten Dach. Das Flachdach ist leicht nach Norden geneigt und von einer Attika umschlossen. Die Photovoltaik-Elemente sind maximal ausgelegt.
Durch Boden- und Deckenbeläge aus textilem Belag und schallabsorbierenden Akustiksegeln wird in den Büros ein angenehmer Arbeitscharakter erzeugt. Sichtbetonstützen gliedern den Flur- bzw. Co-Working-Bereich mit Sitzgarnituren und Gesprächsinseln. Die Innenwände bilden in diesen Bereichen den zurückhaltenden Rahmen, der durch die Möblierung der Co-Working-Zone individualisiert wird. Die Wärmeerzeugung erfolgt über das Fernwärmenetz der Stadt Landshut, die Wärmeverteilung über eine Fußbodenheizung. Das Gebäude erhält einen Glasfaseranschluss.

Projektleitung: Amt für Gebäudewirtschaft
Baubeginn: August 2018
Geplante Baufertigstellung:   Frühjahr 2020
Kosten:  5,5 Millionen
Förderung: 

Förderung nach Art. 23 und 44 BayHO 3,77 Millionen €

 

 

Galerie zum Baufortschritt