Projekte in Planung

Neubau Grundschule Ost

Modell Grundschule Ost/Dürschinger Architekten
Modell Grundschule Ost/Dürschinger Architekten

3-zügige Grundschule, mit Erweiterungsoption auf 4 Züge inklusive Mittagsbetreuung, Hort und 1-fachTurnhalle

Der im Februar 2016 verabschiedete Schulentwicklungsplan sieht auch den Bau von zwei zusätzlichen Grundschulen vor, um den stetig steigenden Einwohner- und Schülerzahlen gerecht zu werden. Der geplante Neubau der dreizügigen Grundschule Ost am Schallermoos, mit Erweiterungsoption auf vier Züge, soll zusammen mit einer Neuordnung der Schulsprengel im Osten der Stadt die bestehenden Grundschulen Peter und Paul sowie Konradin entlasten. In der Vorentwurfsplanung wurde die 4-Zügigkeit geplant. Mittagsbetreuung und Hort sind ebenfalls vorgesehen. Die Kosten werden auf rund 32,5 Millionen Euro geschätzt. Der Baubeginn ist für das 3. Quartal 2021 vorgesehen, bis zum Start des Schuljahres 2023/24 soll die Grundschule fertig sein.

Aktuelles: Im Zuge der Haushaltsdiskussion (Nov.19) wurde nach signifikantem Einsparungspotential gesucht. Ein die Flächen und damit die Kosten stark reduzierender Eingriff wäre, die Betreuungsflächen des Hortes entfallen zu lassen und stattdessen mehr Betreuungsangebot Ganztag und Hort auf die Flächen der Schulnutzung zu verlegen. Hierzu ist ein Betreuungskonzept notwendig, dass die Schule und die Betreiber des Ganztages und des Hortes entwickeln. Mit Schulverwaltungs-, Schul- und Jugendamt wird an einer derartigen Lösung gearbeitet. Bei dieser Reduzierung des Raumprogrammes kann die Schule, unabhängig von den Schülerzahlen, vorerst nur 3-zügig beschult werden, da die Flächen des 4. Cluster vorerst für den zurückgestellten Hort zur Verfügung stehen müssen. Für die Erweiterung um einen vierten Zug oder erhöhte Betreuungsquoten wird die Option, den Hort später nachzuziehen, erhalten. Dazu ist im Bereich Hort-Turnhalle eine Überarbeitung des Vorentwurfes notwendig. Die Einsparungen werden ca. 3 Millionen Euro betragen (Stand Q III 2019).

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Plan Außenanlagen/Grundriss
Plan Außenanlagen/Grundriss

Der Entwurf sieht einen dreigliedrigen, gestaffelten Baukörper mit zwei Geschossen für Grundschule und Hort vor, in dem alle Funktionen unter einem Dach angeordnet sind. Die 1-fach Turnhalle ist ebenfalls in diesen Baukörper eingebunden. Das Gebäude fügt sich durch die Staffelung gut zwischen Wohngebiet, Realschule Schönbrunn und den interessanten Außenraum der Isarleiten. Die Außenanlagen umfassen sowohl die der Schule zugeordneten Pausen- und Außensportanlagen als auch den Bereich zwischen Schulnutzung und Hangleiten sowie den Grüngürtel zur Wohnbebauung. Die Konstruktion wird voraussichtlich in Mischbauweise, Massivbauweise im Erdgeschoss und Holzbauweise im Obergeschoss sowie in der Turnhalle ausgeführt. Diese Empfehlung wurde auch aus wirtschaftlichen Gründen ausgeprochen. Grundschule, Hort und Sporthalle werden mit Fernwärme beheizt, auf der Sporthalle wird eine PV-Anlage realisiert. Dem Raumprogramm für die Grundschule liegen die „Leitlinien für die Schulneubauten in Landshut“ des Staatlichen Schulamts in Landshut und die Flächenanforderungen des städtischen Schulverwaltungsamts zu Grunde. Gemäß dieser Leitlinien wird Schule als Zentrum des Lernens verstanden, in dem Schüler alleine und mit anderen das Lernen lernen und über die Dinge des Lebens lernen. Um den vielfältigen Anforderungen an einen modernen, zukunftsweisenden Schulbau mit neuen Lehrmethoden und Lehrplänen zu entsprechen, wurden die Schulen mit Raumkonzepten umgesetzt, die in dezentralen Lernbereichen angeordnet sind, das sogenannte Konzept der Lernhäuser. Die Grundschule wird im Unterrichtsbereich in sogenannten Clustern mit Lernzentren realisiert. Der Frontalunterricht wird zukünftig nur noch einen geringen Teil des Unterrichtes ausmachen. Die Vielfalt von Kindern und Jugendlichen mit ihren unterschiedlichen Lernstilen, Begabungen und Bedürfnissen soll sich in den Lernumgebungen widerspiegeln. Ausreichende Anzahl an Möglichkeiten für eine Differenzierung des Unterrichtes, insbesondere der Inklusion, Kleingruppenarbeit, Beratungsgespräche, für die Arbeit in Teams sowie Lagermöglichkeiten für Materialien sollen realisiert werden. Schule wird mehr und mehr, auch für das Personal, Lebensraum und nicht nur Lern- oder Arbeitesraum.

Hier finden Sie den Erläuterungsbericht zum Vorentwurf.

Lärmschutz

Das Grundstück befindet sich in unmittelbarer Nähe zur B 299 kurz vor dem Kaserneneck. Um den Lärmpegel zu reduzieren, soll eine Lärmschutzwand errichtet werden.

Zeitplan:        

Februar 2018: Architektenwettbewerb

Juli 2018: Preisgericht

Dezember 2018: Stadtratsbeschluss zur Auftragsvergabe an die Sieger der Ausschreibung

Januar 2019: Beauftragung für technische Gebäudeausrüstung, Elektrotechnik und Statik

Projektstart: im März 2019

Vorstellung des Vorentwurfs und Kostenschätzung im Bausenat: November 2019

Hier wurde u.a. beschossen, das Bauvolumen sorgfältig zu prüfen und ggf. weiter zu reduzieren. Außerdem wird in der weiteren Planung eine Kostenoptimierung angestrebt. Die Betreuungsflächen des Ganztages und des Hortes sollen komprimiert und stattdessen teilweise auf die Schulflächen verlagert werden. Dem Betrieb einer vorerst 3-zügigen Schule wurde zugestimmt, damit das 4. Schulcluster für die Schulbetreuung zur Verfügung steht. Die Errichtung des Hortes soll zu einem späteren Zeitpunkt aber möglich sein. Das Gebäudekonzept wird dementsprechend angepasst.

Der weitere Ablauf:

Entwurfsplanung bis April 2020, anschließend (nach Bestätigung der Gremien) Erarbeitung von Baugenehmigung und Förderantrag

Einreichung Förderantrag bis Juni 2020

Juli 2020: Einreichung des Bauantrags, Beginn der Werk- und Ausführungsplanung

Ende der Vorarbeiten: Herbst 2020

Nach Vorliegen des Förderbescheids Ende 2020/Anfang 2021: Angebotseinholung

Beginn: voraussichtlich 3. Quartal 2021

Fertigstellung geplant 3. Quartal 2023

Bauherr: Stadt Landshut
Projektleitung: Amt für Gebäudewirtschaft
Baubeginn: 3. Quartal 2021
Geplante Baufertigstellung: Schuljahresbeginn 2023/24
Kosten: Gesamtkosten (preisindiziert ihne Hort) 32,5 Millionen Euro
Förderung: geschätzt voraussichtlich nach Art. 10 FAG 10 Millionen Euro

Vorstellung des Vorentwurfs und Ansichten des Siegerentwurfs

Kostenschätzung

Kostenschätzung:

  • Baukosten komplett Holzbauweise, inkl. Außenanlagen 29.400.000 €
  • Kosteneinsparung durch Ausführung EG in Massivbauweise - 800.000 €
  • Ausführung Mischbauweise Schule gesamt 28.600.000 €
  • Grünräume außerhalb Schulgelände + 200.000 €
  • Lärmschutzwand B 299 + 500.000 €
  • Gesamtbaukosten 4-zügig (Stand Q III 2019) 29.300.000 €

In den Haushalt 2019 waren 26 Mio. € eingestellt.

  • Gesamtbaukosten GS Ost 4-zügig gesamt (Stand Q III 2019) 29.300.000 €
  • zzgl. Sicherheit Planungsstand Vorentwurf + 1.500.000 €
  • Baukosten inkl. Sicherheiten ca. 5 % 30.800.000€
  • Gesamtkosten preisindiziert auf 2022/23 ca. 36.500.000 €
  • abzgl. Reduzierung Bauvolumen durch Wegfall Hort entsprechend
    Vorschlag unter Einsparungspotential, preisindiziert ca. -4.000.000 €
  • Gesamtkosten preisindiziert ohne Hort 32.500.000 €

Die förderfähigen Kosten betragen für die 4-zügige Schule ca. 20.6 Mio. €. Die Förderquote beträgt im Allgemeinen zwischen 50-60 % der förderfähigen Kosten.